Margarethe von Witzleben

Unsere Namensgeberin Margarethe von Witzleben wurde am 1853 in Dresden geboren. Ab 1865 tratt eine Verschlechterung ihrer Hörfähigkeit ein und sie begann mit der sich mit der Malkunst und Schriftstellerei zu beschäftigen.

Nach 1871 Gründung eines Witwenvereins sowie 1887 übernahm sie die Leitung eines Erholungsheimes in Frankenhausen für müde, abgearbeitete Berliner Arbeiterinnen. Ferner machte ihr die zunehmende Taubheit zu schaffen.

1900 Übersiedlung nach Berlin (Tieckstraße) und Aufnahme des Kampfes gegen die Vereinsamung: „Du sollst deine Schwerhörigkeit nicht vertuschen noch verdecken, sondern frank und frei bekennen! Das ist das erste Gebot für den Schwerhörigen, das Verheißung hat.“


1901 wurden regelmäßige Gottesdienste und Leseabende für Schwerhörige ( Gemeinde „Hephata“) abgehalten. Einrichtung von Gottesdiensten in anderen Stadtteilen Berlins und später in anderen Städten

1917 verstarb Margarethe von Witzleben in Berlin